Aktuelle Pressemitteilung : Fatale Auswirkungen von Streusalz auf Straßenbäume !

1. September 2017

Baumsterben durch Salz
Baumsterben durch Salz

Neue Pressemitteilung: Fatale Auswirkungen von Streusalz auf die Gesundheit von Straßenbäumen!

Durchschnittlich kommen in Deutschland jeden Winter rund 1,5 Millionen Tonnen Streusalz zum Einsatz. Dies bleibt nicht ohne Folgen - denn besonders Stadtbäume leiden unter der immensen Salzzufuhr. Ihr Wasser- und Nährstoffhaushalt wird gestört und dies führt zu nachhaltigen Schädigungen der wertvollen Bäume.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema und den möglichen Alternativen zum Streusalzeinsatz in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Text zum Bild :

Die Aufnahme von salzreichem Bodenwasser durch die Wurzeln führt auf längere Sicht zur Schädigung und zum Absterben der Zellen im Inneren der Bäume, da der Wasser- / Nährstofftransport stark beeinträchtigt wird. Braune, abgestorbene Blattränder, sogenannte Nekrosen sind die äusserlich sichtbaren Folgen.
Foto: GALK

Der Arbeitskreis Stadtbäume der GALK (Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz) und die Arbeitsgruppe Stadtbäume des VSSG (Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter) fordern den Schutz der Stadtbäume vor den schädlichen Wirkungen von Streusalz.

Straßenbäume werden durch Streusalz, das im Rahmen des Winterdienstes zur Bekämpfung von Glätte ausgebracht wird, beeinträchtigt. Insbesondere die hohen Streusalzmengen, die während extremer Glatteis-Wetterlagen über einen längeren Zeitraum ausgebracht werden, können Bäume nachhaltig schädigen. Im Winter 2009/2010 wurde eine gewaltige Salzmengen auf Autobahnen, Straßen, Wegen, Parkplätzen, aber auch auf Gehwegen und privaten Grundstücken gestreut, so dass bereits Anfang Januar die Vorräte vieler Bauhöfe und Stra-ßenmeistereien verbraucht waren. Hinsichtlich der Bäume bedeutet dieses einen erhöhten Finanzbedarf, um die Salzschäden durch Pflegemaßnahmen zu mildern oder Nachpflanzungen vor-zunehmen. Diese Mittel stehen in der Regel nicht zur Verfügung, so dass mit einem fortlaufenden Vitalitäts- und Substanzverlust gerechnet werden muss.

Einen Bericht zu diesem Thema finden Sie auf nachfolgendem Link :

Link zum Bericht

09/17

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