Haben Sie auch schon das mit den Mikroperlen in der Nahrungskette gehört ?

2. November 2017

so oder kleiner sehen Mikroperlen aus
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elektronisch vergrößert
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Nicht nur hier zu finden, sondern auch in Handwaschpaste !
Nicht nur hier zu finden, sondern auch in Handwaschpaste !

Microperlen jetzt in der Nahrungsmittel Kette gefunden !

Vielen Kosmetik- und Körperpflegeprodukten, sowie Handreinigern, Duschpeelings und Zahncremes werden Kunststoffkügelchen beigemischt, um eine bessere Reinigungs- wirkung zu erziehlen. Diese Kügelchen gelangen in großer Stückzahl nach ihrem einmaligen Gebrauch in die Bäche, Flüsse, Seen und Weltmeere, da sie selbst Kläranlagen mühelos passieren.

Mikrokügelchen sind bereits in den Mägen und im Kot verschiedener Meerestiere nachgewiesen worden. Tiere verwechseln diese Partikel mit ihrem natürlichen Futter. Somit haben sie bereits Einzug in die Nahrungskette erhalten, an deren Ende der Mensch steht.

Die nachweislich schädlichen Einflüsse von Kunststoff - Mikropartikeln auf die marine Umwelt sind so massiv, dass die Produktion, der Verkauf und die Verwendung dieser Produkte so schnell wie möglich gestoppt werden muss.

Ferner werden mit den Mikroplastikperlen die enthaltenen, schädlichen Additive (Mikroperlen bestehen aus Kunststoff = Polyethylen > dieses wird aus Rohöl gewonnen) und die an den Oberflächen haftenden Schadstoffe mit aufgenommen und lagern sich im Gewebe der Tiere an. Sie gelangen auf diesem Weg in die Organismen und entfalten dort ihre schädlichen Wirkungen :
giftig, krebserregend oder hormonell wirkend.

Am Ende der Nahrungkette steht der Mensch !

(Auszug aus dem Bericht Projekt " Blue Sea " zum Thema Micro - Beads von Sascha Regmann und Angelika Heckhausen > Sie finden den gesamten Bericht als PDF Datei am Ende der Seite)

Thomas Schmidt, ARD-Hörfunkstudio New York
Mikro-Perlen in Kosmetikartikeln verschmutzen New Yorker Gewässer
T. Schmidt, ARD New York 05.03.2014 10:45 Uhr

Reaktion der Kosmetikriesen

Der Konzern Unilever hatte bereits vor zwei Jahren angekündigt, bis 2015 auf Plastikpartikel zu verzichten. L'Oreal will diesem Beispiel ab 2017 folgen.

Peeling-Cremes wird es aber auch dann noch geben, allerdings nur noch mit rein natürlichen Partikeln wie etwa zermahlenen Perlen oder Muschelschalen. Die tragen Schuppen genauso gründlich ab - wenn auch nicht ganz so hautfreundlich wie die Mikroperlen, sagt Kosmetikerin Judy Graham. "Die künstlichen Partikel sind kugelförmig, also völlig rund und damit sanfter auf der Haut." Wer schön sei will, sagt der Volksmund, muss eben manchmal ein bisschen leiden - und wenn es nur der Umwelt zuliebe ist.

Link zu Wikipedia.org Thema : Langlebige organische Schadstoffe

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