Ukraine Hilfe Baiersdorf - Team Erlangen - Teil 1 - Fahrtbericht zum Freitag, 08.04.22

Die Strecke - Bilder ©chemtech
Die Strecke - Bilder ©chemtech
Orkanwarnung - Bilder ©chemtech
Orkanwarnung - Bilder ©chemtech
Unwetterfront naht - Bilder ©chemtech
Unwetterfront naht - Bilder ©chemtech
Vorsichtig öffnen ... - Bilder ©chemtech
Vorsichtig öffnen ... - Bilder ©chemtech
... dann entladen - Bilder ©chemtech
... dann entladen - Bilder ©chemtech
... und entladen - Bilder ©chemtech
... und entladen - Bilder ©chemtech
... und entladen - Bilder ©chemtech
... und entladen - Bilder ©chemtech
... und entladen - Bilder ©chemtech
... und entladen - Bilder ©chemtech
unser Dankeschön an die Manschaft ... - Bilder ©chemtech
unser Dankeschön an die Manschaft ... - Bilder ©chemtech
... wurde mit Freude angenommen - Bilder ©chemtech
... wurde mit Freude angenommen - Bilder ©chemtech
Gruppenfoto Feuerwehr Rawicz - Bilder ©chemtech
Gruppenfoto Feuerwehr Rawicz - Bilder ©chemtech
Gruppenfoto Feuerwehr Rawicz mit Fahrer - Bilder ©chemtech
Gruppenfoto Feuerwehr Rawicz mit Fahrer - Bilder ©chemtech

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Ukraine Hilfe Baiersdorf - Team Erlangen - Fahrtbericht zum Freitag, 08.04.22

> Teil 1 <

Um mit dem Liedtext von Roland Kaiser „ich glaub es geht schon wieder los“ zu beginnen, hier ein etwas detaillierter Fahrtbericht (nur für diejenigen, die das interessiert - vielleicht kennt sich ja hier jemand aus) von der Hilfstransport Tour vom Freitag, 08.04.2022. Einiges hat ja schon Alois Schmitt auf der Facebook Seite „Was läuft in Baiersdorf“ auf berichtet.

Nachdem der Transporter am Freitag früh 05:00 Uhr bereits startklar vorm Haus stand, mussten nur noch die elektronischen Geräte platziert und angeschlossen, sowie die Strecke auf Google Maps eingestellt und die Standort Freigabe auf WhatsApp aktiviert werden. Natürlich Kaffee und Brotzeit sicher verstaut. Dann ging es los - knapp vor 05:30 Uhr bei Sturm. Das diese Tour eine „4 Jahreszeiten - Tour“ werden sollte, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aber wie immer, ist so eine lange Fahrt nie ohne irgendwelche Überraschungen und neuen „Abenteuer“, bei einer Fahrzeit von ca. 6 Stunden (lt. Navi - allerdings mit dem PKW angegeben) auf 650 KM. Mit dem Transporter kommt man aber auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. max. 100 km/h - also mehr Zeit einplanen.

Im Transporter war geladen :

ca.1000 kg Lebensmittel, 11 Feldbetten aus Stahl, 14 Matratzen, ca. 100 kg medizinische Produkte, 3 Kartons mit Spielwaren, etwas Tierfutter, 20 große Kartons Bekleidung, Decken, Kissen und noch einiges mehr. Fragt mich nicht wieviel Gewicht das war. Sicherlich mehr als 3,5 Tonnen.

Zunächst auf die A 3 Richtung Kreuz Erlangen, dann auf die A 73 Richtung Bamberg. Von dort auf die A 70 Richtung Bayreuth und weiter auf der A 9 nach Münchberg / Hof - dort auf die A 72. Ab Münchberg meldete das Navi schon „Warnung vor Orkanböen“ .

Also vom Sturm zum Orkan. In dieser Zone hatte ich Mühe den Transporter auf meiner Spur und die LKW´s im Blick zu behalten, da diese teilweise ganz schon hin und her gedrückt wurden.

Weiter an Plauen, Zwickau und Chemnitz vorbei - dort Wechsel auf die A 4 (ab dort drückte der Orkan dann von hinten und schob den Transporter vor sich her) in Richtung Dresden, Pulnitz, Bautzen und bei Görlitz über die Grenze nach Polen. Dazwischen kurze Pause - ca. 20 Minuten - für ein Frühstück und Tasse Kaffee, sowie Beine vertreten und strecken. Das Wetter - strahlender Sonnenschein, aber sehr stürmisch. Der Orkan hat hier nachgelassen.

Weiter Richtung Legnica und Breslau. Hier sah ich bereits eine starke Unwetterfront in Richtung Breslau ziehen. Es gab zwei Möglichkeiten. Entweder ist das Unwetter mit einer Starkregenfront schneller als ich oder ich schneller als das Unwetter.

Leider war ich zu langsam und ein extremer Starkregen brach über mich und der Autobahn herein, so dass diese teilweise unter Wasser stand. Zum Glück war es aber nur der Rand des Unwetters. Auf der Gegenfahrbahn Richtung Westen wie die letzten Male auch extrem hoher LKW-Verkehr mit viel Stau.

Kurz vor Breslau änderte das Navi die Route „aufgrund geänderter Verkehrsbedingungen wird die Route neu berechnet“. So wurde ich auf eine mir unbekannte Strecke auf die E 65 / S 3 umgeleitet. Wahrscheinlich war die Autobahn A 8 um Breslau wegen Hochwasser gesperrt, daher die Routenänderung. Bei schönem Wetter ging es dann über die Umleitung weiter. Diese führte über Lubin durch die Stadt, dann auf die Landstraße 36 durch kleinere und größere Städte und Dörfer ca. 80 KM (Scinawa, Krzelow, Winkso, Wasosz) nach Rawicz. Teils sehr schlechte Straßen mit vielen Schlaglöchern und LKW´s die schlecht zu überholen waren und Zeitverlust. Zwischenzeitlich habe ich das Navi neu programmiert um sicher zu sein, dass ich hier noch auf dem richtigen Weg bin. War ich aber. Auf dem Display von Goolge Maps sah ich, dass die Autobahn A 8 um Breslau herum (wäre meine Strecke gewesen) auf vielen Kilometer rot markiert war - also entweder Stau, gesperrt oder Baustelle.

Um 13:45 Uhr kam ich dann (eine ¾ Stunde später als geplant) an. Zum Glück wurde der Zeitverlust durch den WhatsApp Standort, der von unserer fleißigen Helferin Sylta die alles super vom Büro aus in Baiersdorf arrangierte, mit der Feuerwehr kommuniziert. Es regnete.

Im Großmarkt in Nürnberg hatten wir für die fleißige Truppe von der Feuerwehr ein Tablett mit leckeren Schokohäschen gekauft und diese dort übergeben, was mit großer Freude genommen wurde.

Kurz vor der Abfahrt kurz 14:30 Uhr noch ein Gruppenfoto des Teams der Feuerwehr Rawicz.

>>> Die Rückfahrt im Bericht 2 <<<

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